2012 Golddorf Altnußberg fiebert auf das Bayernfinale hin

 

Golddorf Altnußberg! Klick auf Vorschaubild öffnet größeres Foto!Altnußberg: Dieses Jahr könnte für Altnußberg ein denkwürdiges werden: Das knapp 300 Bürger beheimatende Burgdorf schickt sich an, nach der Auszeichnung als schönstes und zukunftsträchtigstes Dorf Niederbayerns, im Sommer 2012 auch im Landesentscheid Großes zu erreichen.

Sollte es am 2. Juli – für diesen Tag hat sich die Jury angekündigt – gelingen, die Bewertungskommission so zu überzeugen, würde man

als Repräsentant Bayerns in den Bundesentscheid einziehen.

Noch ist dieses Szenario aber Zukunftsmusik. Der Fokus ist voll und ganz auf den Landesentscheid ausgerichtet. Gold soll her für Altnußberg. Im Hinblick auf dieses ehrgeizige Ziel, hat der eigens für diesen Wettbewerb gegründete Dorfausschuss noch einige Schwachstellen ausgemacht, die es in den Wochen bis zur Präsentation auszumerzen gilt. Neue Ideen wurden entworfen, bestehende weiterentwickelt. Um die Bürger Altnußbergs auf den neuesten Stand der Entwicklungen zu bringen, wurde am vergangenen Freitag die Dorfgemeinschaft zur ersten Versammlung des Jahres eingeladen. Im Feuerwehrhaus fanden sich zirka 80 Bürger ein – so viele wie auf noch keiner Dorfversammlung.

In seinem Grußwort motivierte Geiersthals Bürgermeister Alfons Fleischmann die Dorfgemeinschaft, bis zum 2. Juli das Bestmögliche herauszuholen und sich von der besten Seite zu präsentieren. Für die Altnußberger hatte er eine positive Nachricht mitgebracht: Dem Bau des seit Langem angestrebten Radweges nach Seigersdorf, der die Umgehung der gefährlichen Kreisstraße ermöglicht, steht nichts mehr im Wege. Noch dieses Jahr könne mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagte Fleischmann.

Darüber freute sich auch die Vorsitzende des Dorfausschusses, Sylvia Augustin, die aufzeigte, dass man sich auch im Winter nicht in Untätigkeit geübt habe. So ging vor wenigen Tagen die dorfeigene Homepage online, die unter www.altnussberg.de zu erreichen ist. Die Website wurde von Hans Daffner entwickelt, dem Sylvia Augustin für die schnelle und präzise Arbeit dankte. Die Homepage soll von Anfang an regelmäßig mit aktuellen Informationen rund um Altnußberg gefüttert werden. "Nur eine regelmäßig aktualisierte Internetseite ist eine gute", verdeutlichte die Dorfausschussvorsitzende.

 Neben der Präsentation in der virtuellen Welt wurde auch in der realen Welt ein tragendes Projekt vorwärts getrieben: Unter fachmännischer Beratung von Dr. Isabell Auer, der Arbergebietsbetreuerin des Naturparks Bayerischer Wald, wurde von einem Arbeitskreis der Plan für einen Rundweg in und um Altnußberg entworfen. Dieser sei mittlerweile so weit ausgereift, dass man sich in naher Zukunft an die Umsetzung machen könne. Die detaillierte Vorstellung der "Altnußberger Runde", so der offizielle Name, übernahm im Anschluss Siegfried Federl, der den Arbeitskreis leitet. Die Route solle nicht nur ein Wanderweg werden, sondern auch zahlreiche Informationen über Altnußbergs Eigenheiten und Geschichte liefern, so Federl. Dazu werden an ausgewählten Stationen Info-Tafeln platziert, die entweder Aufschlüsse über Altnußberg im Allgemeinen oder die Sehenswürdigkeiten im Speziellen liefern sollen. Insgesamt soll sich der Rundweg über eine Gesamtlänge von 5,5 Kilometern erstrecken, wobei aber auch kürzere Runden angeboten werden. Um auch den Kindern genügend Unterhaltung zu bieten, werden die Stationen interaktiv gestaltet: Auf jeder Tafel wird eine Frage zum Thema gestellt, die mit Hilfe von darunter angebrachten Holzklötzen beantwortet werden soll. Offiziell eingeweiht werden soll der Rundweg am Fronleichnamstag, den 7. Juni.

Im Anschluss an die Präsentation der Projekte des Dorfausschusses und des Arbeitskreises, stellte Kreisfachberater Klaus Eder die Schwachstellen vor, die jeder Bürger selbst aus dem Weg schaffen könne. Es seien überwiegend Kleinigkeiten, die es in den nächstenSkepsis ist der Begeisterung gewichen Wochen zu verbessern gelte, sagte Eder. Er freute sich zugleich über die beständige Begeisterung der Dorfbevölkerung. Dies sei vor allem deswegen bemerkenswert, weil sich die Begeisterung zu Beginn des Wettbewerb deutlich in Grenzen gehalten habe, erinnerte Eder an die Anfänge. Den 2. Juli, um 17 Uhr, als Begehungstermin bezeichnete der Kreisfachberater als Traumlos, verwies aber gleichzeitig auf die Schwierigkeit, der Jury nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Altnußberg sei nämlich nach dem zweiten niederbayerischen Vertreter Sallach das zweite von insgesamt 15 Dörfern, das sich der Bewertungskommission präsentiert.

Einen Schritt in die Zukunft will man auch in Sachen Internet machen. In Bezug auf dieses Thema referierte Fabian Fuihl von der Firma "amplus" über den Ausbau von Highspeed-Internet, auch VDSL genannt. Sollten sich dafür 20 Interessenten finden, würde "amplus" den Ausbau auf eigenwirtschaftlicher Basis übernehmen und Altnußberg bis September mit einer schnelleren Verbindung ausstatten.

Bis zum 2. Juli ist also noch viel zu erledigen. Motivation und die Zuversicht, im Sommer zu einem der schönsten Dörfer Bayerns gekürt zu werden, sind jedenfalls ungebrochen.

 


© 2012: Passauer Neue Presse - VBB vom 03.04.2012; Foto: Karl Augustin

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